Liebe LeserInnen,
wir sind umgezogen. Leider nicht in ein nettes Eigenheim auf dem Land, sondern das Blog ist auf einen neuen Server umgezogen. Unter kaffeeundzeitung.de geht es ab jetzt weiter.
27. September 2011
Liebe LeserInnen,
wir sind umgezogen. Leider nicht in ein nettes Eigenheim auf dem Land, sondern das Blog ist auf einen neuen Server umgezogen. Unter kaffeeundzeitung.de geht es ab jetzt weiter.
26. September 2011
Drei Wochen lang USA, drei Wochen Dunkin’ Donuts. Nicht jeden, aber mindestens jeden zweiten Tag suchten wir einen dieser Länden auf, die bisweilen einen gefühlten Abstand von einmal pro 50 Meter im Umkreis haben. Gut, der Kaffee ist kein Hochgenuß, aber durchaus trinkbar (wenn auch verdammt heiß, v.a. wenn man ihn, wie Arnim, ohne Milch trinkt). Und wenn man ein Hotel etwas abseits des nächsten Ortes hat, ist DD mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Ort, an dem man am ehesten ein eingermaßen gutes Frühstück bekommt. Wie gesagt, der Kaffee ist trinkbar und die Bagels gar nicht schlecht und machen auch bis zum Mittag satt.
Am letzten Tag versuchten wir, unsere letzten Bargeldreserven auszugeben, Teil dieses Versuchs war der Erwerb von Original Dunkin Donuts’ Kaffeebohnen. Wahrscheinlich nicht der beste Kaffee der Welt, aber ein nettes und Kaffee-und-Zeitung-bezogenes Souvenir.
Übrigens kommt mit der Herbstsaison in den USA die Kürbiszeit, während der es bei sämtlichen Fastfood-, Kaffee- und sonstigen Ketten und sonstigen Läden alles mit Kürbis gibt. Ich bin ein großer Fan von Kürbiskuchen (Pumpkin Pie, Pumpkin Cheesecake, Pumpkin Bread, … das Angebot ist großartig) und ließ es mir nicht nehmen, den Kürbiskaffee von DD zu probieren. Gar nicht mal so übel, Kaffee mit Kürbis, Zimt und Nelken. Gut, Puristen wird es beim Lesen schütteln, ich mag aber auch gerne mal etwas Kardamom und Zimt im Kaffee (ohne Zucker!) und habe daher noch eine Tüte Kürbiskaffee erworben. Wer probieren mag, ist herzlich eingeladen!
Übrigens zur Kaffee-Größe: Ich vermute ja, dass ein nach US-Verhältnissen „kleiner“ Kaffee bereits die mittlere Größe bei uns darstellt. So riesig fand ich die Portionen. Die mittlere konnte ich manchmal gar nicht austrinken, so viel erschien mir das. Ich müsste mal einen Vergleich anstellen, aber dazu trinke ich einfach zu selten einen „Coffee to go“ – was im Amerikanischen übrigens ebenso verwendet wird. Einmal haben die Deutschen da wohl den korrekten Ausdruck übernommen.
Ratespiel: Wer von uns beiden war verantwortlich für welchen Teil des abendlichen Snackangebotes?
Das wir natürlich im Motelzimmer konsumiert haben, denn Bier am Strand oder sonstwo in der Öffentlichkeit ist in Maine ver-bo-ten.
22. September 2011
Liebe LeserInnen,
die drei Wochen Urlaub gehen morgen schon zu Ende. Das ist allerdings kein Grund in eine tiefe Depression zu verfallen – die Zeit verging sehr langsam und so sind die gemessenen drei Wochen eher gefühlte sechs Wochen!
Boston hat uns nicht sehr nett empfangen: Stau vor der Flughafen, wo wir den Wagen abgegeben haben und lästiger Regen auf dem Weg zu unserer Unterkunft. Eben diese Unterkunft ist ein wunderbares B&B in einem viktorianischem Townhouse im Süden Bostons.
Die Gegend hier ist wunderbar (der Regen hat aufgehört), die Wege in die Innenstadt und zu den Sehenswürdigkeiten sind kurz und unsere Gastgeberin ist sehr herzlich und serviert ein großartiges Frühstück – in unserem Zimmer….

Das Zimmer übertrifft (natürlich) alles, was wir an Motel- und Hotelzimmern bisher erlebt haben und trotz Innenstadt ist es hier viel leiser als zum Beispiel in Hamburg, wo wir auch schon in einer ziemlich leisen Gegend wohnen. An der Unterkunft und der Verpflegung ist schon mal nichts auszusetzen!
Gestern haben wir uns übrigens auf den Freedom-Trail begeben – eine Tour von ca. 3 Meilen Länge durch die Stadt entlang der wichtigsten Orte der amerikanischen Revolution.
Im Vordergrund sieht man das Old State House, wo am 18. Juli 1776 die amerikanische Unabhängigkeit proklamiert wurde.
Auf der Strecke durch die Stadt haben wir beschlossen, daß es vielleicht ganz gut wäre, wenn wir mal einen Gruß aus Hamburg hinterlassen würden ;-)
Der vorletzte Punkt auf der Tour war die USS-Constitution, einem Kriegsschiff aus dem Jahr 1797, das gegen – wie sollte es anders sein – die Engländer kämpfte und ob seiner Panzerung (drei Lagen Holz) bei den Rotröcken gefürchtet war. Das Ende der Tour war das Denkmal von Bunker-Hill (der eigentlich Breeds-Hill heißt).
Der Tag gestern war lang: Harvard mussten neben Essen bei B.Good und einem Besuch im Museum of Fine Arts auch noch untergebracht werden weil für heute schlechtes Wetter vorhergesagt wurde. Naja, die Sonne scheint nicht, aber Dauerregen ist auch nicht am Start. Egal! Es ist jetzt 9:08 Uhr und wir gehen gleich raus: Mall (überdacht) und das Museum of African American History. Auf jeden Fall wenige laufen als gestern.
Bis bald!
13. September 2011
Liebe LeserInnen,
wie Claire schon im letzten Beitrag schrieb, befinden wir uns zurzeit in Maine. Wer Maine nicht kennt, dem seien folgende Stichworte mitgeteilt: Wald (Indian Summer), felsige Küste, grandiose Ausblicke, Hummer(!), Muscheln(!), malerische Küstenstraßen, Blaubeeren, Cranberries und generell gutes Essen, wenn man sich von den Fastfoodketten fernhält. Letzteres schaffen wir mit einer Ausnahme (Dunkin’ Donuts) ganz locker.
Wenn man sich Maine mal auf der Karte ansieht, dann handelt es sich um den nördlichsten der Neuengland Staaten, der an Kanada grenzt. Zur Zeit sind wir in Cape Porpoise (Karte), was ziemlich im Süden von Maine liegt. Die Geschichte, die ich mit diesem Ort verbinde, will ich nur kurz anreißen.
Vor genau zehn Jahren war ich schon mal hier, und zwar bei meinem ersten USA-Aufenthalt zusammen mit einem alten Freund. Durch Zufall landeten wir damals in diesem malerischen Örtchen und weil es mir damals so gut hier gefallen hat, haben Claire und ich die Gelegenheit genutzt, hier vorbeizukommen. Das Motel ist wirklich schön, das Frühstück, das die Besitzerin jeden Morgen mit frischem Kuchen und Muffins zubreitet, ist eine Wucht und man fühlt sich ein bißchen wie beim Wohnen mit Familienanschluß (die Hauskatze kennen wir jetzt auch schon). Auf der anderen Straßenseite ist gleich der weltbeste Hummerladen (hier wir ja immer alles gleich weltbest genannt, aber bei diesem Laden stimmt es!) – Nunan’s Lobsterhut. Wie man sieht, wir haben alles, was man zum Wohlfühlen braucht.
Damit Ihr einen Eindruck vom bisher Erlebten bekommt, habe ich eine kleine Bilderauswahl von New York bis Maine zusammengestellt.
11. September 2011
USA, das Shopping-Paradies. Diese Zeilen schreibe ich aus Kittery, einem Outlet-Mekka in Maine – quasi eine ganze Stadt voller Outlet-Läden. Und das am Sonntag. Und nicht irgendeinem Sonntag, sondern dem 10. Jahrestag von 9/11. Heute morgen waren wir schon im Supermarkt (Sonntag!), wo um 8:45 Uhr eine Durchsage kam, dass genau um diese Zeit vor 10 Jahren das erste der beiden Flugzeuge ins World Trade Center eingeschlagen ist.
Nach dem hektischen und lauten New York genießen wir seit Donnerstag Abend die Ostküste, von Cape Cod über Plymouth, Salem und Cape Ann sind wir schon ein gutes Stück voran gekommen. Es ist absolut traumhaft hier, wozu auch das tolle Wetter beiträgt: Sonnig, aber nicht zu heiß. In New York hatten wir drei Tage schwül-heißes und zwei Tage tropisches Regenwetter, dementsprechend zufrieden sind wir jetzt mit der Seebrise, dem blauen Meer und der Sonne. Gestern abend gab es dann in Newburyport endlich den ersten Lobster, stilecht bei „Bob Lobster“, einer Imbisshütte, in der wir uns den Tisch mit einem freundlichen amerikanischen Ehepaar aus Boston teilten, die uns ein paar Tips gaben und sich wortreich für ihre ignoranten Landsleute und die Tea Party entschuldigten. Und natürlich für George Bush, der alles erst so weit verkommen ließ.
Heute morgen dann fuhren wir entlang der Küste von New Hampshire, was eines meiner Highlights bleiben wird, schließlich spielen hier viele Szenen von John Irvings „Owen Meany“ und anderen seiner Bücher und seit 15 Jahren wollte ich schon einmal hierher kommen – nun war es endlich so weit. An Hampton Beach sind wir eine Weile durch das kalte Atlantikwasser gewatet, haben die Sonne genossen und sind dann weiter nach Kittery. Um einzukaufen, um über kostenloses WLAN bei Starbucks unser nächstes Motel zu buchen und natürlich um die 9/11-Ausgabe der New York Times zu kaufen, die im übrigen etwa 1,5 kg wiegen dürfte. Gar nicht so einfach, hier auf dem Land überregionale Zeitungen zu finden.
Leitmotiv der Reise ist übrigens Dunkin’ Donuts. Wir steuern täglich mindestens einmal diesen Laden an, zuletzt haben wir immer dort gefrühstückt. Zum Glück gibt es nicht nur Donuts dort, sondern auch Bagels, die weniger fettig und süß sind und sogar eine ganze Zeit lang satt machen. Hier begann übrigens mit dem „Labor Day“ am 5. September offiziell die Herbstsaison, so dass es jetzt überall Kürbiskuchen, -muffins, -donuts, und sogar -kaffee gibt. Irre.
Dies nur als kurzes Lebenszeichen, trotz guter WLAN-Abdeckung bisher haben wir zu viele andere Eindrücke gehabt, um uns die Zeit zu nehmen, darüber zu schreiben. Demnächst folgen natürlich auch einige Fotos! Jetzt aber geht es erst einmal zum SHOPPING!!!
1. September 2011
… in den Honeymoon. Die Koffer sind gepackt und wir läuten gerade unsere Flitterwochen mit einem Feierabendbier ein, bevor es dann morgen zunächst nach New York und danach an die Ostküste von Cape Cod bis Maine und zurück geht. Ganz große Klasse!!!
19. August 2011
4. August 2011
23. Juli 2011
Es wird mal wieder Zeit für Best-of-Suchbegriffe! Für alle, die es noch nicht wissen: Wer unser Blog via Suchmaschine findet, hinterlässt in der Statistik Spuren. Genauer: den Suchbegriff. Hier mal wieder ein Best-of der letzten 30 Tage! Und meine Kommentare…
„feier im restaurant eisenstein“ – Mach es! Super Laden!
„ich suche eine frau zusammen zu leben“ – Joa… interessant Formulierung. Als ich habe eine gefunden :-)
„ehec, tröpfeninfektion“ – Och nee… nicht schon wieder.
„ich suche frau suzzamen wonnen“ – Die Rechtschreibung wird immer interessanter. Lieber Suchender, so wird das bestimmt nichts!
„was bedeutet „na ausgezeichnet“?“ – Bitte? Was gibt es da nicht zu verstehen? ALLES SUPER!
„haus der panik“ – Nicht hier!
„trick damit man hände wäscht“ – Trick? Wie wäre es mit folgender Anleitung: Wasser an, Seife in Hände, Hände unter Wasser, waschen, Wasser aus, Hände abtrocknen. Ist doch ganz einfach!
„fotoman kamera“ – Hier! Das bin ich :-)
„junggesellenleben“ – Wird manchmal überbewertet.
„freundin geschlagen“ – Nicht hier und überhaupt nicht gut! Das Opfer sollte zur Polizei und zu evt. vorhandenen Selbsthilfegruppen gehen.
„st pauli“ – Singt mit mir! Oh Sankt Pauliii ist mein Verein und so wirds auch immer bleiben! Ganz egal was auch geschieht, wir werden immer bei Dir sein!
„lange für wohnung gebetet“ – ???
„gaststätte in nachbarschaft nervt mich“ – Bleibt wohl nur umziehen.
„troepfeninfektion“ – nicht schon wieder EHEC. NEIN!
„man und frau wohnen“ – Es muß MANN heißen. Zwei „n“.
„hochzeit vorbereitungen noch 1 woche“ – Keine Panik! Und auf die Feier freuen.
„deikes cafe“ – Ein endlos sympathischer Laden mit leckerem Kuchen. Hier um die Ecke. Hingehen!
„badwandschrank an gipskartonwand hängen“ – Oha! Arnims endlose Heimwerkergeschichte. Liebe/r Heimwerker/in, bitte melde Dich per Mail. Ich gebe gerne Tips.
„real time pcr berechnung“ – Oh! Fachfragen! Immer her damit!!!
„hochzeit feiern nicht spießig“ – Aha. Interessant. Ich hoffe doch sehr, daß es bei uns nicht spießig war. Wenn ja, haben wir alles richtig gemacht :-)
Schönes Wochenende noch!
21. Juli 2011
Claire hat sich heute morgen für ein paar Tage ins schöne Rheinland-Pfalz abgesetzt. Das bedeutet für mich: Sturmfreie Bude!
Tiefkühlpizza, Bier, Star Wars, nicht aufräumen, am Rechner spielen und ….
Also fast wie immer – außer die Sache mit dem Aufräumen. Ach, lohnt sich gar nicht. Claire, Du kannst zurückkommen :-)