Drei Wochen lang USA, drei Wochen Dunkin’ Donuts. Nicht jeden, aber mindestens jeden zweiten Tag suchten wir einen dieser Länden auf, die bisweilen einen gefühlten Abstand von einmal pro 50 Meter im Umkreis haben. Gut, der Kaffee ist kein Hochgenuß, aber durchaus trinkbar (wenn auch verdammt heiß, v.a. wenn man ihn, wie Arnim, ohne Milch trinkt). Und wenn man ein Hotel etwas abseits des nächsten Ortes hat, ist DD mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Ort, an dem man am ehesten ein eingermaßen gutes Frühstück bekommt. Wie gesagt, der Kaffee ist trinkbar und die Bagels gar nicht schlecht und machen auch bis zum Mittag satt.

Am letzten Tag versuchten wir, unsere letzten Bargeldreserven auszugeben, Teil dieses Versuchs war der Erwerb von Original Dunkin Donuts’ Kaffeebohnen. Wahrscheinlich nicht der beste Kaffee der Welt, aber ein nettes und Kaffee-und-Zeitung-bezogenes Souvenir.

Übrigens kommt mit der Herbstsaison in den USA die Kürbiszeit, während der es bei sämtlichen Fastfood-, Kaffee- und sonstigen Ketten und sonstigen Läden alles mit Kürbis gibt. Ich bin ein großer Fan von Kürbiskuchen (Pumpkin Pie, Pumpkin Cheesecake, Pumpkin Bread, … das Angebot ist großartig) und ließ es mir nicht nehmen, den Kürbiskaffee von DD zu probieren. Gar nicht mal so übel, Kaffee mit Kürbis, Zimt und Nelken. Gut, Puristen wird es beim Lesen schütteln, ich mag aber auch gerne mal etwas Kardamom und Zimt im Kaffee (ohne Zucker!) und habe daher noch eine Tüte Kürbiskaffee erworben. Wer probieren mag, ist herzlich eingeladen!

Übrigens zur Kaffee-Größe: Ich vermute ja, dass ein nach US-Verhältnissen “kleiner” Kaffee bereits die mittlere Größe bei uns darstellt. So riesig fand ich die Portionen. Die mittlere konnte ich manchmal gar nicht austrinken, so viel erschien mir das. Ich müsste mal einen Vergleich anstellen, aber dazu trinke ich einfach zu selten einen “Coffee to go” – was im Amerikanischen übrigens ebenso verwendet wird. Einmal haben die Deutschen da wohl den korrekten Ausdruck übernommen.

Ratespiel: Wer von uns beiden war verantwortlich für welchen Teil des abendlichen Snackangebotes?

Das wir natürlich im Motelzimmer konsumiert haben, denn Bier am Strand oder sonstwo in der Öffentlichkeit ist in Maine ver-bo-ten.